Diabetisches Fußsyndrom

In Deutschland gibt es ungefähr 4 Millionen Patienten, die von Diabetes betroffen sind, zum großen Teil sind dies ältere Menschen. Bei 3-10% besteht die Gefahr, dass sich ein sogenanntes Diabetisches Fußsyndrom entwickelt. Für die Betroffenen ist es wichtig, Veränderungen an den eigenen Füßen zu beobachten: Muskelschwund, Stabilitätsverlusst in den Gelenken, Deformation und Austrocknung der Füße, die Haut wird spröde. Dadurch bilden sich schnell Hämatome, die sich entzünden. Dies führt zur Ausbildung von Ulcera (Geschwüren).



Gefährlich ist das DFS vor allem deshalb, weil die Patienten zusätzlich oft eine Neuropathie entwickeln, eine Erkrankung der Nerven, die Schmerzen werden nicht mehr oder nur noch als ein Kribbeln in Füßen und Beinen wahrgenommen. Wenn kleinere Verletzungen entstehen, werden diese und deren Folgen nicht mehr bemerkt. Zudem heilen die Wunden durch die schlechtere Durchblutung langsamer. Eine achtsame Fußpflege und -beobachtung ist also sehr wichtig. Bei uns finden Sie dazu jederzeit Beratung und Hilfe.
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Praxis Dr.med.Tobias Wallmann
Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurg
Schwerpunkt Fußchirurgie, Diabetischer Fuß
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